Die neun wichtigsten Werkzeuge

Die neun wichtigsten Werkzeuge – auf diese Grundausstattung sollte kein Hobbyhandwerker verzichten

Egal, ob Sie in einer Mietwohnung leben oder ein Eigenheim besitzen, kleine handwerkliche Tätigkeiten sind von Zeit zu Zeit fällig. Zu diesem Zweck darf eine Grundausstattung an Werkzeugen in keinem Haushalt fehlen. So kann nicht nur viel Geld, sondern auch Zeit gespart werden und wer möchte das nicht. Bei uns erfahren Sie, welches Werkzeug Sie zu Hause haben sollten, um das ein oder andere Heimwerkerprojekt erfolgreich abschließen zu können und auch als Anfänger qualitativ hochwertige Arbeit zu verrichten.

Die neun wichtigsten Werkzeuge für den Heimgebrauch

1. der Hammer

Der Hammer wird völlig zu Recht als das wichtigste Werkzeug angesehen und gehört daher auch in absolut jede Werkzeugkiste. Egal, ob Sie schnell ein Bild aufhängen möchten, Möbel zusammenbauen wollen oder einfach einen Kraftverstärker benötigen, die Einsatzgebiete des Hammers sind vielfältig. Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass selbst in der kleinsten Studentenbude meist ein Hammer vorhanden ist, um die wichtigsten Handwerksarbeiten selbstständig erledigen zu können.

2. der Meterstab

Auch wenn es sich hierbei auf den ersten Blick vielleicht um kein klassisches Werkzeug handelt, gehört auch der Meterstab zur Grundausstattung eines jeden Werkzeugkoffers. Immer wieder müssen Abstände gemessen werden, um zum Beispiel zu entscheiden, wo ein Möbelstück am besten hinkommt oder auf welcher Höhe ein Bild aufgehängt werden soll. Der Meterstab sorgt dafür, dass bei der Einrichtungsplanung wenig schiefgehen kann und auch Materialbestellungen ohne Fehler gemacht werden können.

3. der Schraubenzieher

Der Schraubenzieher, der auch Schraubendreher genannt wird, ist ein Werkzeug, das bei sämtlichen noch so kleinen Arbeiten im Heimwerkerbereich zum Einsatz kommt. Mit diesem können Schrauben im Handumdrehen fest gezogen werden und vor allem beim Aufbau neuer Möbel kommt er daher besonders häufig zum Einsatz. Da es Schraubenzieher in unterschiedlichen Größen und Ausführungen gibt, ist es empfehlenswert, bei der Zusammenstellung einer Werkzeugkiste dafür zu sorgen, dass Sie ein Set mit verschiedenen Varianten zur Verfügung haben. Darin enthalten sollten Kreuz-, Schlitz- sowie auch Torx-Schraubenzieher sein und das in verschiedenen Größen. So können Schrauben jeglicher Art beim Aufbau angezogen oder für Reparaturen gelöst werden.

4. die Zange

Vor allem im Sanitärbereich fallen immer wieder Arbeiten ein, die nur mithilfe einer Rohrzange oder einer Kombizange erledigt werden können. Ist zum Beispiel das Waschbecken verstopft, wird das Gewinde mithilfe der Zange ganz einfach gelöst und etwaige Verschmutzungen wie zum Beispiel Seifenrückstände oder lange Haare können entfernt werden. Eine Beißzange ist ebenfalls ein praktisches Werkzeug, um zum beim Beispiel alte Nägel zu entfernen, die sich in der Wand befinden

5. der Schraubenschlüssel

Ein weiteres Tool, das in keiner Werkzeugkiste fehlen darf, ist der Schraubenschlüssel. Mit dessen Hilfe lassen sich Muttern lösen, um Abbauarbeiten oder Reparaturen jeglicher Art durchzuführen. Zum Grundsortiment eines jeden gut ausgestatteten Handwerkers zählt daher ein sogenannter Maul- oder Ringschlüssel. Eine praktische Alternative zu einfachen Schraubenschlüssel stellen mittlerweile sogenannte Steckschlüsselsätze da, deren Arbeitsspektrum um ein Vielfaches höher ist.

6. die Bohrmaschine

Das am häufigsten verwendete Elektrowerkzeug im Haushalt, wenn es um Heimwerkerarbeiten geht, ist die Bohrmaschine. Möchten Sie Holz bearbeiten, Bilder aufhängen oder auch kleine Löcher in Metall bohren, sollte eine Bohrmaschine zu Ihrer Grundausstattung gehören. Bei der Suche nach dem richtigen Gerät ist es wichtig darauf zu achten, dass die bevorzugte Bohrmaschine eine Schlagvorrichtung besitzt, um sie für verschiedene Materialien verwenden zu können.

7. die Säge

Hierbei handelt es sich um ein Werkzeug, das vor allem für Hobbyhandwerker, die häufig mit Holz arbeiten und kleine Korrekturarbeiten selbstständig durchführen möchten, unabdingbar ist. Hat man eine Säge zu Hause, lassen sich auch einfache Regale ganz einfach bauen. Die Auswahl an verschiedenen Sägen am Markt ist nahezu unüberschaubar, daher ist es nicht verwunderlich, dass viele Hobbyheimwerker im Laufe der Zeit mehrere verschiedene Varianten ausprobieren. Möchten Sie sich zunächst jedoch nur eine Säge zulegen, ist die Stichsäge in den meisten Fällen die perfekte Wahl.

8. der Akkuschrauber

Ähnlich wie die Bohrmaschine kommt auch der Akkuschrauber sowohl bei kleineren als auch größeren Arbeiten im Eigenheim immer wieder zum Einsatz. Vor allem beim Aufbau von Möbeln ist diese ein wichtiger Helfer, um das lästige Eindrehen der Schrauben schnell und effektiv erledigen zu können. Besitzen Sie nämlich einen Akkuschrauber, brauchen Sie Schrauben jeglicher Art nicht per Hand einzudrehen und so ersparen Sie sehr viel Mühe und Zeit.

9. der Winkelschleifer

Beim Winkelschleifer handelt es sich um ein Arbeitsgerät, das dank seiner zahlreichen verschiedenen Aufsätze und Scheiben als echtes Multitalent unter den Werkzeugen gilt. Jeder Hobbyhandwerker, der beschließt von nun Heimwerksarbeiten jeglicher Art selbstständig zu erledigen und nicht mehr auf die Hilfe eines Profihandwerkers angewiesen zu sein, sollte einen Winkelschleifer besitzt.

Fazit

Wenn auch Sie vorhaben, von nun an bares Geld zu sparen und die Freude zu erleben was es heißt, Handwerksarbeiten zu Hause ohne fremde Hilfe zu meistern, sind Sie mit unseren neun Werkzeugen perfekt ausgestattet. Je nach individuellen Wünschen und Ansprüchen werden Sie das bestehende Werkzeugsortiment zukünftig ausbauen können und dennoch mit den wichtigsten Basisgeräten ausgestattet sein.

Fahrsicherheit durch Winterreifen

Schneller als man denkt kommt sie wieder: Die kalte, nasse Jahreszeit. Auch zum tiefen Winter ist es jetzt nicht mehr lange hin. Die Straßen werden durch Laub und überfrierende Nässe um ein Vielfaches gefährlicher als in der Sommerzeit. Seit einigen Jahren ist es nun in Deutschland Pflicht die Sommerreifen durch Winterreifen auszutauschen. Dieses Gesetz ist definitiv sinnvoll, da in den Jahren vor dieser Pflicht ein hoher prozentualer Anteil aller Autounfälle in Deutschland auf falsche Bereifung zurückzuführen war. Es gibt natürlich einige kritische Stimmen dazu, zum Beispiel hält sich seit längerem bei einigen Verkehrsteilnehmern die Meinung das dieses Gesetz von Reifenherstellern gefordert wurde, nur um die Verkaufszahlen zu erhöhen. Diese Meinung geht soweit, dass sogar behauptet wird, die Politik wäre durch diese Industrie geschmiert worden. Viele Verkehrsteilnehmer verzichten auch einfach auf den Wechsel der Reifen, weil sie entweder keine Lust haben sich Winterreifen zu kaufen, oder weil es ihnen einfach zu teuer ist. Natürlich ist es nicht möglich alle Fahrzeuge auf Winterreifen zu kontrollieren, aber Sie sollten wissen, dass ihr Versicherungsschutz erlischt sobald sie an einem Unfall beteiligt sind. Da kann es unter Umständen, beziehungsweise meistens dazu kommen, dass sie an dem Unfall überhaupt keine Schuld tragen. So etwas kann natürlich viel teuerer werden als der Kauf von neuen Winterreifen. Fakt ist nämlich, dass die Fahrsicherheit durch Winterreifen stark erhöht wird. Winterreifen haben ein anderes Profil als Sommerreifen und sind deshalb für glatte oder schneebedeckte Straßen besser geeignet. Auch der Bremsweg kann bei diesen Witterungsbedingungen durch Winterreifen verkürzt werden. Es stellt sich natürlich die Frage, wann Sie Winterreifen aufziehen sollten. Wichtig ist hierbei, nicht zu lange damit zu warten. Ab Oktober werden die Tage kürzer und die Temperaturen fallen. Sobald Sie dies merken ist es an der Zeit sich Winterreifen zu besorgen. Sie werden selbst merken, dass sie die Fahrsicherheit durch Winterreifen fühlbar erhöht. Bei der Kaufentscheidung ist es wichtig Preise zu vergleichen und mehrere Händler aufzusuchen, da gerade Winterreifen großen Preisschwankungen unterlegen sind. Viele Werkstätten bieten Ihnen mittlerweile sogar an, ihre Reifen nicht nur zu wechseln, sondern Ihre Sommerreifen werden sogar bis zum nächsten Wechsel kostengünstig eingelagert. Sollten Sie zu Hause genug Platz zum lagern haben, lohnt sich der Kauf eines Felgenbaumes um die Reifen zu schützen und vorzeitigen Verschleiß zu verhindern.

Alle Jahre wieder

Jedes Jahr um etwa diese Zeit ereilen uns die Medien mit ein und derselben schrecklichen Nachricht. "Der Sommer ist vorbei" heißt es dann. Im Umkehrschluss erwartet uns nun feuchtkaltes Schnupfenwetter mit wenig Aussicht auf Veränderung, zumindest nicht in den kommenden fünf Monaten. Zusammen mit dem Wetterumschwung tritt für Autofahrer die Frage in den Vordergrund, wann und wie der fahrbare Untersatz auf die kalte Jahreszeit vorbereitet werden muss. Neben der Ausrüstung mit Frostschutzmitteln ist besonders der Frage nach der passenden Bereifung Aufmerksamkeit zu widmen. Zwischen Mitte Oktober und Mitte November sollte der Wagen auf Winterreifen umgestellt werden. Da seit 2005 in Deutschland die Winterbereifung Pflicht ist und ein Fehlen zu Geldstrafen und im Falle eines Unfalls sogar bis zu einem Punkt in Flensburg führen kann, ist eines klar – Winterreifen müssen sein! Sollten Sie nach einer günstigeren Alternativlösung suchen, bieten sich in einigen Fällen Ganzjahresreifen an. Ganzjahresreifen sind quasi Sommerbereifung mir wintertauglichen Eigenschaften. Vorteile hat diese Bereifung für all jene, die wenige Kilometer fahren und einen eher gemäßigten Fahrstil bevorzugen. Eine Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h sollte mit Ganzjahresreifen keinesfalls überschritten werden. Bleibt der Wagen im Winter häufig stehen oder wird bei Schnee mit Schneeketten ausgerüstet, steht der Nutzung von Ganzjahresreifen ebenfalls nichts im Wege. Klarstellen muss man jedoch, dass Winterreifen auf Schnee und bei heftiger Kälte wesentlich sichereren Halt auf der Straße bieten. Für alle Fahrzeugführer, die eine größere Kilometerleistung haben, gern im Bereich der Höchstgeschwindigkeiten unterwegs sind oder auch in schneereichen Gebieten wohnen, heißt es aber auf JEDEN Fall: Winterreifen müssen sein! Sie haben weit bessere Eigenschaften bei niedrigen Temperaturen und auf Schnee als Ganzjahresreifen und bieten einfach den entsprechend höheren Sicherheitsstandard. Für jene, die das lästige halbjährliche Wechseln von der Sommerbereifung auf Winterreifen scheuen, sei noch angemerkt, dass Ganzjahresreifen im Sommer einen höheren Spritverbrauch aufweisen als eine Sommerbereifung. Auf die Dauer rechnet sich das mit den Kosten für das Umstecken der Bereifung auf. Regelmäßig sollten in jedem Fall die Winterreifen geprüft werden. Maximale 10 Jahre Nutzungsdauer sollten nicht überschritten werden. Bei einer Profiltiefe von 3mm und darunter müssen Winterreifen entsorgt und ein neuer Satz angeschafft werden. Denn auch abgefahrene Winterreifen (auch Ganzjahresreifen) gelten nicht als entsprechend sichere Fahrzeugausrüstung. Kurz gesagt sollten Sie jetzt Ihre Reifen prüfen, es ist an der Zeit.

Einbau von Duschkabinen

Den Platz im Bad wirklich ausnutzen und eine Duschkabine installieren ist einfacher als es sich viele Menschen vorstellen. Es muss nicht den Abschied von der Badewanne bedeuten, erhöht aber den Komfort beim Duschen ganz erheblich. Einige Anregungen zum Thema Badewanne und Duschkabine wird der nachfolgende Artikel liefern.

Der Einbau der Duschkabine im Bad.

Vor dem Einbau der Duschkabine im Bad ist der richtige Platz entscheidend für das spätere Design der Kabine. Eine viereckige Form der Duschkabine bietet mehr Platz während des Duschens. Fünfeckige Formen ebenso wie Rundformen schonen den Platzbedarf im Bad. Optisch gefällig ist es die Badewanne und die Duschkabine deutlich räumlich voneinander zu trennen. Wer es sich wirklich schön machen möchte, der sollte über ein ganzheitliches Konzept der Renovierung nachdenken. Die zusätzlich zu installierenden Anschlüsse erfordern, in Anbetracht des späteren Eindrucks, oft neue Fliesen im gesamten Bad.

Die Anschlüsse für das Wasser lassen sich meist von der Badewanne ausgehend zur späteren Duschkabine weiterführen. Wer sich das Aufstemmen der Wand ersparen möchte, der sollte die Versorgungsleitungen von der Badewanne kommt um Aufputzverlegung nicht herum. Dazu werden die Leitungen in Fußbodenhöhe an der Wand zur späteren Duschkabine geführt. Später lassen sie sich leicht als kleiner Sockel tarnen und verfliesen. Der Gesamteindruck im Bad wird unter dieser Maßnahme nicht leiden. Der Sockel verdeckt die Installation und kann als Stellplatz für Accessoires gut genutzt werden.

Die Auswahl der Komponenten für den Einbau.

Das Platzangebot im Bad ist bereits als Auswahlkriterium angesprochen worden. Bei der Auswahl der Duschwanne der Duschkabine sollte besonders auf die leichte Wartung geachtet werden. Abwasserfiltersysteme, im Ablauf installiert, lassen den Wartungszugang für die Duschkabine überflüssig werden. Die Schallisolierung ist im Bad, für Badewanne und auch Duschwanne, durch Hartschaumträger leichter als durch Wannenfüße zu gewährleisten. Der Einbau der Wannenträger erfordert nur wenig technisches Geschick. Sie lassen sich mit Fliesenkleber einfach aufkleben. Die Duschwanne muss dann nur noch eingelegt werden und wird mit PUR-Schaum mit dem Träger verklebt. Anschlussprofile, an den Stoßflächen zu den Wänden aufzukleben, verhindern die Schallübertragung über die Wände im Bad.

Beim Kauf der Armaturen für die Duschkabine sollte auf Wasser sparende Produkte zurückgegriffen werden. Weniger Wasserverbrauch bedeutet auch eine Einsparung bei den Energiekosten zur Erhitzung des Duschwassers.

Wichtigstes Instrument für den Einbau der Duschkabine im Bad ist die Wasserwaage.

Gerade im Bad sind, durch die fortlaufenden Linien der Fliesen, schiefe Einbauten der Badewanne, Duschkabine oder den Armaturen besonders auffällig. Die Wasserwaage ist daher das wichtigste Hilfsmittel beim Einbau. Nur so lassen sich die Seitenwände der Duschkabine sicher ausrichten und die Dackelfüße der Armaturen richtig justieren.

Einige generelle Informationen zusammengefasst zum Schluss.

Jede Duschkabine, wie auch jede Badewanne ist individuell einzubauen. So können, neben dem dringenden Rat in die Aufbauanleitung zu schauen, nur generelle Ratschläge gegeben werden können. Exakte Bohrungen lassen sich auf Fliesen leichter durchführen, wenn die Stelle durch einen Körner markiert wird. Das Ablaufen der Bohrspitze auf den glatten Fliesen wird so verhindert. Die Anschaffung einer hochwertigen Duschkabine statt eines preiswerten Noname – Produktes gewährleistet für lange Zeit ein schönes Bad. Eine preiswerte Duschkabine verschleißt oft schneller und dichtet bereits nach kurzer Zeit nicht mehr richtig ab.

Die Wasserwaage ist ein unverzichtbares Einbauwerkzeug für die Duschkabine oder Badewanne. Die Fugen der Fliesen im Bad verraten später jedes ungenaue Arbeiten sofort.