Alle Jahre wieder

Jedes Jahr um etwa diese Zeit ereilen uns die Medien mit ein und derselben schrecklichen Nachricht. "Der Sommer ist vorbei" heißt es dann. Im Umkehrschluss erwartet uns nun feuchtkaltes Schnupfenwetter mit wenig Aussicht auf Veränderung, zumindest nicht in den kommenden fünf Monaten. Zusammen mit dem Wetterumschwung tritt für Autofahrer die Frage in den Vordergrund, wann und wie der fahrbare Untersatz auf die kalte Jahreszeit vorbereitet werden muss. Neben der Ausrüstung mit Frostschutzmitteln ist besonders der Frage nach der passenden Bereifung Aufmerksamkeit zu widmen. Zwischen Mitte Oktober und Mitte November sollte der Wagen auf Winterreifen umgestellt werden. Da seit 2005 in Deutschland die Winterbereifung Pflicht ist und ein Fehlen zu Geldstrafen und im Falle eines Unfalls sogar bis zu einem Punkt in Flensburg führen kann, ist eines klar – Winterreifen müssen sein! Sollten Sie nach einer günstigeren Alternativlösung suchen, bieten sich in einigen Fällen Ganzjahresreifen an. Ganzjahresreifen sind quasi Sommerbereifung mir wintertauglichen Eigenschaften. Vorteile hat diese Bereifung für all jene, die wenige Kilometer fahren und einen eher gemäßigten Fahrstil bevorzugen. Eine Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h sollte mit Ganzjahresreifen keinesfalls überschritten werden. Bleibt der Wagen im Winter häufig stehen oder wird bei Schnee mit Schneeketten ausgerüstet, steht der Nutzung von Ganzjahresreifen ebenfalls nichts im Wege. Klarstellen muss man jedoch, dass Winterreifen auf Schnee und bei heftiger Kälte wesentlich sichereren Halt auf der Straße bieten. Für alle Fahrzeugführer, die eine größere Kilometerleistung haben, gern im Bereich der Höchstgeschwindigkeiten unterwegs sind oder auch in schneereichen Gebieten wohnen, heißt es aber auf JEDEN Fall: Winterreifen müssen sein! Sie haben weit bessere Eigenschaften bei niedrigen Temperaturen und auf Schnee als Ganzjahresreifen und bieten einfach den entsprechend höheren Sicherheitsstandard. Für jene, die das lästige halbjährliche Wechseln von der Sommerbereifung auf Winterreifen scheuen, sei noch angemerkt, dass Ganzjahresreifen im Sommer einen höheren Spritverbrauch aufweisen als eine Sommerbereifung. Auf die Dauer rechnet sich das mit den Kosten für das Umstecken der Bereifung auf. Regelmäßig sollten in jedem Fall die Winterreifen geprüft werden. Maximale 10 Jahre Nutzungsdauer sollten nicht überschritten werden. Bei einer Profiltiefe von 3mm und darunter müssen Winterreifen entsorgt und ein neuer Satz angeschafft werden. Denn auch abgefahrene Winterreifen (auch Ganzjahresreifen) gelten nicht als entsprechend sichere Fahrzeugausrüstung. Kurz gesagt sollten Sie jetzt Ihre Reifen prüfen, es ist an der Zeit.

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Einbau von Duschkabinen

Den Platz im Bad wirklich ausnutzen und eine Duschkabine installieren ist einfacher als es sich viele Menschen vorstellen. Es muss nicht den Abschied von der Badewanne bedeuten, erhöht aber den Komfort beim Duschen ganz erheblich. Einige Anregungen zum Thema Badewanne und Duschkabine wird der nachfolgende Artikel liefern.

Der Einbau der Duschkabine im Bad.

Vor dem Einbau der Duschkabine im Bad ist der richtige Platz entscheidend für das spätere Design der Kabine. Eine viereckige Form der Duschkabine bietet mehr Platz während des Duschens. Fünfeckige Formen ebenso wie Rundformen schonen den Platzbedarf im Bad. Optisch gefällig ist es die Badewanne und die Duschkabine deutlich räumlich voneinander zu trennen. Wer es sich wirklich schön machen möchte, der sollte über ein ganzheitliches Konzept der Renovierung nachdenken. Die zusätzlich zu installierenden Anschlüsse erfordern, in Anbetracht des späteren Eindrucks, oft neue Fliesen im gesamten Bad.

Die Anschlüsse für das Wasser lassen sich meist von der Badewanne ausgehend zur späteren Duschkabine weiterführen. Wer sich das Aufstemmen der Wand ersparen möchte, der sollte die Versorgungsleitungen von der Badewanne kommt um Aufputzverlegung nicht herum. Dazu werden die Leitungen in Fußbodenhöhe an der Wand zur späteren Duschkabine geführt. Später lassen sie sich leicht als kleiner Sockel tarnen und verfliesen. Der Gesamteindruck im Bad wird unter dieser Maßnahme nicht leiden. Der Sockel verdeckt die Installation und kann als Stellplatz für Accessoires gut genutzt werden.

Die Auswahl der Komponenten für den Einbau.

Das Platzangebot im Bad ist bereits als Auswahlkriterium angesprochen worden. Bei der Auswahl der Duschwanne der Duschkabine sollte besonders auf die leichte Wartung geachtet werden. Abwasserfiltersysteme, im Ablauf installiert, lassen den Wartungszugang für die Duschkabine überflüssig werden. Die Schallisolierung ist im Bad, für Badewanne und auch Duschwanne, durch Hartschaumträger leichter als durch Wannenfüße zu gewährleisten. Der Einbau der Wannenträger erfordert nur wenig technisches Geschick. Sie lassen sich mit Fliesenkleber einfach aufkleben. Die Duschwanne muss dann nur noch eingelegt werden und wird mit PUR-Schaum mit dem Träger verklebt. Anschlussprofile, an den Stoßflächen zu den Wänden aufzukleben, verhindern die Schallübertragung über die Wände im Bad.

Beim Kauf der Armaturen für die Duschkabine sollte auf Wasser sparende Produkte zurückgegriffen werden. Weniger Wasserverbrauch bedeutet auch eine Einsparung bei den Energiekosten zur Erhitzung des Duschwassers.

Wichtigstes Instrument für den Einbau der Duschkabine im Bad ist die Wasserwaage.

Gerade im Bad sind, durch die fortlaufenden Linien der Fliesen, schiefe Einbauten der Badewanne, Duschkabine oder den Armaturen besonders auffällig. Die Wasserwaage ist daher das wichtigste Hilfsmittel beim Einbau. Nur so lassen sich die Seitenwände der Duschkabine sicher ausrichten und die Dackelfüße der Armaturen richtig justieren.

Einige generelle Informationen zusammengefasst zum Schluss.

Jede Duschkabine, wie auch jede Badewanne ist individuell einzubauen. So können, neben dem dringenden Rat in die Aufbauanleitung zu schauen, nur generelle Ratschläge gegeben werden können. Exakte Bohrungen lassen sich auf Fliesen leichter durchführen, wenn die Stelle durch einen Körner markiert wird. Das Ablaufen der Bohrspitze auf den glatten Fliesen wird so verhindert. Die Anschaffung einer hochwertigen Duschkabine statt eines preiswerten Noname – Produktes gewährleistet für lange Zeit ein schönes Bad. Eine preiswerte Duschkabine verschleißt oft schneller und dichtet bereits nach kurzer Zeit nicht mehr richtig ab.

Die Wasserwaage ist ein unverzichtbares Einbauwerkzeug für die Duschkabine oder Badewanne. Die Fugen der Fliesen im Bad verraten später jedes ungenaue Arbeiten sofort.

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