Bolzenschneider

Der Bolzenschneider ist ein Werkzeug zum Trennen von Metall und Kabeln. Diese Materialien werden mit kräftigen Schneidbacken zerteilt, wozu eine Übersetzung eingebaut ist. Dies ermöglicht das Durchtrennen der Materialien mit geringem Kraftaufwand. Daher ist der Kopf des Bolzenschneiders so bemessen, dass er die erforderlichen Materialstärken durchtrennen kann. Es folgt ein Drehgelenk und ein Übersetzungsmechanismus zur leichten Bedienung. Hinter dem Drehgelenk sind lange Bediengriffe. Diese garantieren eine große Übersetzung und minimieren somit den notwendigen Kraftaufwand. Bolzenschneider werden mit geradem und abgewinkeltem Kopf hergestellt. Oftmals findet man vor den Schneiden auch noch eine sogenannte Einfädelhilfe. Am gebräuchlichsten ist der tragbare Bolzenschneider. Es gibt aber auch noch Spezialformen, die hydraulisch oder elektrisch betrieben werden und viel schwerer sind. Rettungsdienste verwenden unter anderem solche hydraulischen Bolzenschneider. Das ist gerade bei der Bergung von Verletzten notwendig, denn ein Winkelschleifer könnte ja Treibstoffe am Fahrzeug entzünden.

Zusätzlich zu den handbetriebenen Bolzenschneidern und den hydraulischen Bolzenschneidern gibt es auch Werkzeuge, die mit Druckluft arbeiten. Diese werden beispielsweise im Stahlbau eingesetzt. Die Modelle der Handbolzenschneider sind vielfältig. Neben unterschiedlichen Größen gibt es auch verschiedene Spezialfälle dieses Werkzeuges. Dies sind zum Beispiel Kabelschneider oder Seilschneider. Bei diesen Modellen sind die Schneidbacken entsprechend profiliert, um runde Werkstoffe schneiden zu können. Die Einsatzzwecke sind vielseitig. Die Schneidbacken sind bei einigen Modellen auswechselbar. In der Regel sind die Schneidbacken aus gehärtetem Werkzeugstahl. An diesen wurde eine keilförmige Schneide angeschliffen. Ein Nachschleifen der Schneidbacken beim Bolzenschneider ist möglich. Eine Sicherung hält den Bolzenschneider während des Transports geschlossen. Handgriffe aus Gummi erlauben festen Griff.

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Bohrkrone

Eine Bohrkrone wird in den verschiedensten Bereichen der Wirtschaft eingesetzt. Wenn im Handwerk von diesem Werkzeug gesprochen wird, dann sind meist Bohrkronen gemeint, die in elektrische Handwerkzeugmaschinen eingespannt werden. Der Elektriker benötigt die Bohrkrone zum unter Putz verlegen von Steckdosen und Schaltern. Dabei besteht das Werkzeug aus einem Körper, der wie eine Dose an einer Seite offen ist. An der offenen Seite sind die Schneiden hart eingelötet oder geklemmt. Die geschlossenen Seite hat in der Mitte eine Bohrung und außen einen Schaft zum Einspannen der Bohrkrone. In die Bohrung wird meist ein Bohrer eingesetzt, der das Werkzeug im Arbeitsprozess zentriert. Somit lassen sich akkurate Löcher mit größerem Durchmesser herstellen. Der entstehende Bohrkern muss herausgeschlagen werden. Grundsätzlich liegt die erreichbare Tiefe fest. Es ist nur möglich soweit zu bohren, wie der Kern in der Dose Platz hat. Wenn tiefer gebohrt werden soll, muss der Kern vorher ausgebrochen werden.

Im Maschinenbau werden Bohrkronen eingesetzt, die mit Wendeplatten bestückbar sind. Diese ermöglichen das Bohren großer Durchmesser auf dem Bohrwerk oder auf der Drehmaschine. Ein Zentrierbohrer ist ebenfalls vorhanden. Diese Bohrkronen sind massiver gestaltet, um große Vorschubgeschwindigkeiten bei geringen Schwingungen zu ermöglichen. Im Bauwesen wird die Bohrkrone für Durchbrüche und Sackbohrungen verwendet. Dabei kommen neben der hartmetallbestückten Bohrkrone auch solche mit Diamantbestückung zum Einsatz. Dieser sind wiederum in der Ausführung für trocken bohren und nass bohren erhältlich. Verschiedene Werkzeugqualitäten werden dabei bei unterschiedlichen Materialien eingesetzt. Auch festes Gestein und Beton lassen sich somit hervorragend bearbeiten. Spezielle Bohrkronen sind auch mit dem Bohrhammer gut einsetzbar.

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